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martedì 13 febbraio 2018

an den Bürgersteig via Morrone

du bist an großzügigen Stellen etwa zwanzig Zentimeter breit. Wir Fußgänger spüren unser Vorrecht. Du bist einfach nicht für alle, führst auch nicht zu den Kleidergeschäften oder Ernährungsständen der wohlhabenden Massen, die hier sonst herumschwappen, sondern zum Poldi Pezzoli und zu Manzonis kunstvoll verziegeltem Haus. 

Bei Regen, wenn deine rosa-braunen Steinfliesen glänzen, halten wir die Regenschirme nicht über den Kopf, sondern nach unten zur Straße hin, wo rätselhafte Fahrzeuge links an uns vorbei nach nirgendwo fahren und ihre schnellen Bahnen durch die Pfützen ziehen.  

mercoledì 3 gennaio 2018

An einen Bach

Da wo Mailand ganz scheußlich wird, am Rand in Richtung Novara, da schritt einer, schrieb er, allein und nachdenklich durch die wüstesten Felder: fliehen wollte er menschlichen Spuren, den in den Sand gedruckten (ja: stampati). 

Er habe damals, heißt es, in der Cascina Linterno gewohnt, und sei einen Bach entlang übers wüste Land geschritten, wo menschliche Spuren wohl wirklich kaum zu sehen waren. Nur Sumpf und Gesträuch.

Vor zwanzig Jahren liefen Autobatterien aus in diesen Bach und Farbeimer. Heute stehen dort Häuser. 

Sie haben Petrarcas Bach zugeschüttet, was kennzeichnend, aber vermutlich völlig egal ist.  

Liebe Zwergschule

In der Mitte unseres Dorfes, gegenüber der Kirche, stand das Schulgebäude. Oben  wohnte der Lehrer, unten gab es den Klassenraum, einen für...